JESUITEN : KUNST

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20. 11. '14 - 19. 04. '15

TO BE IN LIMBO
Eine Installation von Steinbrener / Dempf & Huber



 

 

 

 

März bis Mai 2013

GABRIELE ROTHEMANN

FATSCHE I, 2010, Digitaldruck auf Knittcanvas, 900x450 cm

 

 

 

 

September 2012 bis Oktober 2015

CURRO CLARET

KIRCHENBANK, 2012, Holz und Stahl  

www.youtube.com/watch?v=FmGj7J2Ua6E

 

 

 

 

Oktober 2012 bis Jänner 2013

CHRISTIAN HUTZINGER

jk/uk, Installation

 

 

 

 

März bis Mai 2011

HENG ZHI

Wassertischobjekt, Video 2011

Corian, Verbundplatte, goldfarbene Gedecke, Wasser, 160x90x76 cm

 

 

 

 

 

November 2008 bis Mai 2009

STEINBRENER / DEMPF

JESUITENKOSMOS, Installation, 2008 Großdruck auf Netz (Tarpaulin), 14x41 m

 

 

 

 

Mai bis November 2008

MEINA SCHELLANDER

KONNEXION 2, 2008, Temporäre Rauminstallation, gewidmet Simone Weil (1909-1943)

Acrylglac, Aluminium, Dana One Seil, Stahlseil, 7,70x38x9 m;
Seitlich hängende Widmung an Simone Weil: Digitaldruck auf Polyvoil, je 8x1,41 m

 

 

 

 

 

 

Februar bis April 2007

RITA FURRER

BILDERSCHAUTEN

Rauminstallation. Konzept: Meina Schellander

 

 

 

 

 

 

April bis Juni 2006

MICHAEL HORSKY

KREUZIGUNG

2006, Öl auf Leinwand, 350x210 cm

 

 

 

 

 

 

Oktober bis November 2004

LINDA CHRISTANELL und CORINNA SCHWEIZER

zeit: seeing, eine filmische Installation

 

 

 

 

 

 

ab Juni 2004

MANFRED ERJAUTZ und MICHAEL KIENZER

GENERAL SYSTEM, Installation

 

 

 

April bis Juni 2003

TOBIAS PILS

der zweite himmel

Tusche, Bleistift, Kohle, Wachskreide auf Papier, auf Holzfaserplatten kaschiert, Installation im Kirchenraum, ca. 800x300 cm

 

 

 

 

 

 

 

März bis April 2003

CHRISTOPH LUGER

Blau

Aquarell, 2002-2003 750x340 cm

 


 

 

 

 

RUDOLF HOFLEHNER

Figur 61, Pfahl II, 1961/62, Eisen massiv, Höhe 268 cm  

 

 

 

 

 

 

 

Februar bis April 2002

CHRISTOPH LUGER

4 Arbeiten Kohle auf Papier/Collage, 1988-1993

520x380 cm, 600x330 cm, 600x5000 cm (Seitenkapellen) und Tusche auf Papier/Collage, 600x330 cm, 1998 Hochalter)  

 

 

 

 

 

 

Oktober 2001 bis Jänner 2001

FLORIAN SCHAUMBERBER

Fratres, 1999

Stahl, 3 Figuren, Höhe 220 cm  

SCHAUMBERBER

Photo © Jorit Aust

 

Florian Schaumberger hat die meisten seiner Skulpturen aus Formrohren gebaut. Die aus einem einheitlich geformten Grundmaterial zusammengefügten und aufgerichteten Gebilde haben eine Nähe zur Architektur. Schwünge und Gegenschwünge setzen die Skulpturen in Spannung zum Statischen des Gebauten. Die Figuren dringen vor, schwingen sich auf. Das Erbe des Figürlichen, der Bezug zur Gestalt des Menschen, wird stets bewahrt.

Ein dramatisches Geschehen zwischen Oben und Unten wird in der Jesuitenkirche auf vielfache Weise dargestellt. Flammen züngeln hoch, Säulen winden sich empor, Menschen öffnen sich ekstatisch nach oben. Aus der Höhe stürzen die bösen Geister herab.

In diesem Geschehen nehmen die Fratres ihre Position ein. Sie lassen sich nicht vereinnahmen, sie bleiben etwas Eigenes, das die Kraft hat, dem Umgebenden zu widersprechen. In Ihrer Eigenständigkeit aber tragen sie, jede auf ihre eigene Weise, das große Thema des Raumes vor: die aufrechte Haltung, den kühnen Aufschwung, die klare Ausrichtung. Und noch mehr: Sie bilden eine Gemeinschaft. Was eine jede tut, wird von den anderen mitgetragen. Sie sind so gestellt, dass sie aus dem Innenraum der Kirche hinausweisen. Durch gemeinsame Ausrichtung stellen sieeine Einheit dar. Es ist, als würden sich alle drei nach der gleichen Musikbewegen – eine jede auf eine nur ihr eigentümliche Weise.

Die Skulptur Violence II ist hervorgegangen aus der Zertrümmerung alter figürlicher Ordnung. Sie ist durch die Gewalt des Zerstörens hindurchgegangen und trägt die Male eines Bruchs, eines Risses an sich. Sie erinnert an Reste einer geborstenen Architektur. Was früher einen Lebensraum umfangen hat, ist nun aufgebrochen, einer offenen Wunde gleich.

Wie Schilde sind einige splittrigeTeile so gestellt, dass ein Innenraum entsteht, der nach allen Seiten hin offen bleibt. Eine Ansammlung versehrter, labiler, aus früheren Zusammenhängen gerissener Trümmer wird zur Gestalt eines Aufbruchs. Mit der Zerstörung der alten Form ist eine Entfaltung der Fläche in die neue Dimension des Raumesmöglich geworden. Ein Aufbruch, der etwas hat von der Verletzlichkeit und dem Ungeschützten eines Wesens, das sich ganz preisgibt.

Violence II hat den Charakter des Monumentalen. Die Skulptur ist in großem Format vorstellbar. Ein Denkmal – den Opfern von Gewalt und Terrorismus.  

 

 

 

 

November 2000 bis April 2001

LOIS ANVIDALFAREI

Adam, 1977-1999

Bronze, Höhe 210 cm  

 

 

 

 

 

 

April bis August 2000

PAOLO GALLERANI

Meditazioni I.5-V.5, 1999,

Bronze, Länge 125-141 cm  

 

 

 

 

 

 

Dezember 1999 bis April 2000

KARL PRANTL

7 Säulen

Stahl, Höhe 370 cm 

 

 

 

 

 

 

Mai bis Oktober 1999

JOHANNIS AVRAMIDIS

Figur II

Bronze, Höhe 184,5 cm  

 

 

 

 

 

 

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